
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Wohnung
Mitten in der Arbeit
... stecken wir noch immer. Der Mann hat sich gestern einen Tag frei nehmen müssen, damit er in der alten Wohnung die Tapeten entfernen konnte. Niemals wieder werden wir abwaschbare Tapeten verwenden - niemals!
Nun muss er dort am Wochenende *nur* noch die Tapeten entsorgen, die Löcher stopfen und einmal durchputzen. Das sollte ein Leichtes im Vergleich zum Entfernen sein...
Den Rest der Woche sehen Kira und ich ihn aber eigentlich auch gar nicht. Heute und Morgen startet ein neues Projekt mit entsprechendem Treffen der Teilnehmer und Einkehr am Abend und am Freitag geht es nach dem *Halbtag* direkt über in die Weihanchtsfeier.
Ansonsten wird dann halt noch bis einschließlich Mittwoch gearbeitet und am Dienstag soll nebenher auch mal die Wohnung übergeben werde...
Hier nimmt langsam alles seine Formen an. Schwer ist es nur bereits laufende Dinge auch am Laufen zu halten. Wir versuchen aber uns Bestet...
Es ist halt Vieles doch wieder anders und daran muss ich mich erst gewöhnen. Insgesamt ist das Fazit sehr gut. Selbst die Fenster habe ich bis auf 2 mittlerweile alle mal übergeputzt... Die letzten Beiden müssen warten bis ich den Wischbezug in der Waschmaschine hatte.
Wohnliche Veränderungen ziehen manchmal andere Veränderungen mit sich und somit habe ich einige Klamotten geshoppt und bin rundum zufrieden.
Kira machte gestern das erste Mal seit sehr langen Wochen wieder Mittagsschlaf, letztlich merkte sie es selber "Iiiihhhh Bett geh schlafe!".
Ansonsten haben wir hier eine wahre Wortexplosion und haben unsere Sorgen über die mangelnde Sprachentwicklung komplett über Bord geworfen. Man(n) möchte sie nun nur wirklich auch mal gerne für wenige Augenblicke ausschalten können... ;-)
Neben diversen Einkäufen probiere ich heute mal in der Nähe ein-drei neue Wäscheständer zu erstehen... Mal sehen ob das klappt - wäre nötig und ich will nicht in die Stadt...
Steffi 16.12.2009, 08.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Kapituliert
... vor dem Tepetenentfernen in der alten Wohnung. Die Stachelwalze ist einfach zu laut für einen Adventsonntag.
Steffi 13.12.2009, 14.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Zu viel des Guten
Mit dem Umzug haben wir auch von einer riesigen Wohnungsgesellschaft zu einem Pastoren-Ehepaar als private Vermieter gewechselt.
Die Auswahl für uns als Mieter wurde von einem sehr alternativen und super sympatischen *Makler* getroffen. Wir hatten Glück auf allen Linien, denn dieser Mensch kannte *Holgers Programm* und wusste zuvor natürlich auch nicht, dass Holger der Mensch ist oder überhaupt etwas in dieser Spate zu tun hat. Hach, kryptisch! Jedenfalls passte einfach alles!
Wir mussten beim Gedanken an Kaution, Mietüberschneidungen und Maklerprovision jedoch sehr schlucken. Unser Makler legte sich jedoch sehr bei unserem jetzigen Vermieter ins Zeug und handelte sehr viele Arbeiten herraus. So wurde für uns die komplette Wohnung neu renoviert und in diesem Zuge auch alles mögliche neu lackiert (Türen, Einbauten,...).
Allerdings haben die Maler es mit der Farbmenge erheblich zu gut gemeint und Abdeckplane und/oder Ähnliches kannten die guten Leute scheinbar gar nicht.
Es war die Katastrophe, denn scheinbar wurden auch die Türen in der Wohnung locker und fröhlich beschliffen und es wurde überhaupt nichts geputzt. Putz, Farbe, Lack - überall und in riesigen Mengen. Kleister, alles ist/war voller Kleister. Zum Kotzen!
Eben wollte ich das Einbauregal in unserem Mini-Wintergarten einrichten und da trifft mich wirklich langsam der absolute Schlag! Auf Körperhöhe haben sie die Wände so dick voll gestrichen, dass die Einlegeböden beim besten Willen nicht mehr passen. Auch die Halterungen passen nicht mehr in die Nieschen, denn auch diese sind volllackiert.
Zu allem Überfluss schließen aus selbigen Grund einige Türen in der Wohnung nicht.
Der Vermieter würde uns die Firma nochmals schicken, aber davor haben wir zu viel Angst, wir wissen aber auch nicht wie wir einen *besseren* Zustand hinbekommen, denn es passt einfahc durch den ganzen Lack gar nichts mehr. Auf der anderen Seite aber nicht so schlimm, ein bekannter Schreiner wird sich die Türen im Januar mal anschauen und hoffentlich Tipps parat haben. Mit dem Vermieter sind wir auch erstmal so verblieben.
Nun gut, aber die Tatsache im Wintergarten nervt mich, denn der Platz dort wäre guter Stauraum, aber den haben wir hier auch genug.
Immerhin kann ich seit einer Woche Wäsche waschen und von der Planung im Waschkeller bis zum leckfreien Waschen brauchte es lediglich 5 Besuche der Firma! Immerhin wurden aber auch an drei Terminen die Sockelleisten an den Heizungsrohren erneuert.
Auch wenn sich diese Zeilen nun äußerst negativ lesen können, so ist diese Wohnung doch unsere Traumwohnung - mit viel weniger Macken als die alte Wohnung, oder sagen wir besser mit ganz anderen Macken!
Unterm Strich fühlen wir uns hier nochmals sehr viel besser, was ich besonders letzten Freitag bemerkte, als ich nochmals den Briefkasten in der alten Wohnung geleert hatte.
Es ist etwas ganz Anderes - Besseres - auf Dauer!
So, der Wintergarten ruft!
Steffi 10.12.2009, 11.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL


